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Gemeinsam neue Wege finden – Gruppentherapie

Sicherlich ist es für viele Patienten zunächst eine Überwindung, in einem Raum fremden Menschen zu begegnen und persönliche, oft schmerzhafte oder schambesetzte Themen zu teilen. Doch gerade in dieser gemeinsamen Erfahrung liegt eine besondere Kraft.

Ich arbeite in meiner Praxis nach dem interpersonellen Ansatz von Irvin D. Yalom sowie den Prinzipien der Themenzentrierten Interaktion (TZI). Diese Methoden ermöglichen es, die Gruppe als einen geschützten „sozialen Mikrokosmos“ zu nutzen. Hier werden zwischenmenschliche Muster im Hier und Jetzt unmittelbar sichtbar, besprechbar und dadurch veränderbar.

Warum Gruppentherapie?

Die Wirksamkeit dieses Settings ist empirisch gut belegt. Viele Prozesse lassen sich in einer Gruppe anstoßen, die im Einzelsetting kaum erfahrbar sind:

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  • Das „Wir-Gefühl“: Trotz anfänglicher Skepsis entsteht meist schnell eine tragfähige Gemeinschaft, die Geborgenheit und Unterstützung bietet.

  • Interpersonelles Lernen: Durch vielseitiges Feedback der anderen Mitglieder erkennen Sie eigene Beziehungsmuster und können neue Verhaltensweisen direkt ausprobieren.

  • Korrigierende Erfahrungen: Der geschützte Rahmen erlaubt es, alte Ängste in der Begegnung mit anderen zu überwinden.

  • Universalität: Das tiefe Erleben, mit seinen Sorgen und Gefühlen nicht allein zu sein, wirkt oft unmittelbar entlastend.

Die Kosten einer Gruppentherapie werden von den privaten Krankenversicherungen und der Beihilfe in der Regel vollständig übernommen.

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